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08.07.2026
10 Punkte-KI-Kompakt-Guide
KI in der Medizin - Was Pharmamarketer jetzt wissen müssen

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin spürbar – von der Diagnostik bis zur Organisation von Praxisabläufen. Für Pharmaunternehmen bedeutet das: Wer Ärztinnen und Ärzte mit relevantem, rechtssicherem Content zu diesem Thema begleitet, positioniert sich als vertrauenswürdiger und zukunftsorientierer Partner.

Einen ersten exklusiven Einblick in die aktuellen Entwicklungen haben wir Ihnen hier direkt zusammengestellt:

1. KI ist nicht gleich KI

Im medizinischen Kontext wird grundsätzlich zwischen medizinischer KI (z. B. Bildanalysen, Therapieunterstützung) und administrativer KI (z. B. Dokumentation, Terminmanagement) unterschieden. Diese Unterscheidung ist auch regulatorisch relevant: Nach dem EU AI Act gelten viele medizinische KI-Anwendungen als Hochrisiko-KI und unterliegen entsprechend strengen Anforderungen. Ergänzend werden große Sprachmodelle (General Purpose AI) als eigene Kategorie behandelt.

Für die Kommunikation gilt: Je näher KI an der medizinischen Entscheidung ist, desto sensibler muss die Kommunikation sein.

2. Aufklärung schlägt Innovation

KI wird rechtlich häufig noch als "neue Methode" eingeordnet. Nach § 630e BGB und einem grundlegenden BGH-Urteil (Az. VI ZR 323/04) müssen Patientinnen und Patienten deshalb besonders sorgfältig aufgeklärt werden – auch über Risiken, die noch nicht vollständig bekannt sind.

Für die Kommunikation bedeutet das: Keine Übertreibungen oder Heilsversprechen, Vorteile immer im Kontext möglicher Risiken darstellen.

3. Datenschutz: Klarer als gedacht

Die gute Nachricht: Für den Einsatz von KI im Rahmen der Behandlung ist in der Regel keine aktive Einwilligung der Patienten nötig – die Verarbeitung kann auf Grundlage des Behandlungsvertrags erfolgen (Art. 6 Abs. 1 lit. b, Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO). Kritisch wird es erst, wenn Daten über die Behandlung hinaus genutzt werden, etwa für das Training von KI-Systemen oder in offene Systeme eingegeben werden.

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Vollständig: Der komplette 10-Punkte-Guide zu rechtlichen Entwicklungen.

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4. Der EU AI Act verändert den Markt

Medizinische KI wird in der Regel als Hochrisiko-Anwendung eingestuft. Hersteller müssen umfangreiche Konformitätsbewertungen durchlaufen, Systeme CE-kennzeichnen – und auch Anwender müssen über ausreichende KI-Kompetenz verfügen.

Wichtig für Pharmaunternehmen: Regulatorische Konformität wird zunehmend selbst zum Marketingargument – Stichwort "Trust & Compliance".

5. Der Arzt bleibt Entscheider – immer

Ein zentraler Grundsatz: KI darf unterstützen, aber nicht ersetzen. Diagnose- und Therapieentscheidungen liegen weiterhin beim behandelnden Arzt (§§ 630b, 613 BGB, § 15 SGB V). KI kann Daten analysieren und Vorschläge machen – Diagnosen stellen oder Therapieentscheidungen treffen darf sie nicht.

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